der kurze, leere Moment

Wir greifen zum Handy, holen uns etwas zu essen, lenken uns ab. Hauptsache, es bleibt nicht still, in diesem kurzen Moment der Leere. Als wäre diese kleine Pause schmerzvoll. 
Mann sitzt gut gelaunt auf einem Stuhl und geniesst den kurzen, leeren Moment

Hauptsache, es bleibt nicht still …

Kennst du das – diesen kurzen, leeren Moment, wenn im hektischen Alltag plötzlich Ruhe entsteht? 

Vielleicht, wenn du eine Arbeit beendet hast. Oder wenn du irgendwo wartest. Ein stiller Augenblick, der sich auftut – und den wir meistens sofort ausfüllen:

Wir greifen zum Handy, holen uns etwas zu essen, lenken uns ab. Hauptsache, es bleibt nicht still. Als wäre diese kleine Pause schmerzvoll. 

 

Buddhistische Betrachtung

Doch genau in dieser kurzen Pause liegt ein besonderer Moment. Im Buddhismus nennt man diesen Raum *Śūnyatā* – die Leere, in der alles entstehen kann. Frei von Dualität. Sie zeigt sich mitten im Alltag, genau da, wo wir kurz innehalten. 

 

Die Leere im Alltag

Man kann diese Leere spüren – zwischen zwei Atemzügen, in dieser winzigen Pause, bevor das nächste Einatmen das Leben fortsetzt. Dieser Augenblick entscheidet: Bewegung oder Stillstand, Leben oder Tod – und zugleich ist er frei von beidem. 

 

Stille Momente

Ich lade dich ein, diesen kostbaren, stillen Momenten mit Achtsamkeit zu begegnen, statt sie auszufüllen. Sie sind der Raum des Entstehens und des Wandels. 

Leben ist ein fortwährendes Entstehen aus dem Zusammenspiel aller Dinge.

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